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CDU – Asbach: „Deheim in Asbich“

22. Mai 2019

Mitglieder des Vorstandes des Ortsverbandes der CDU – Asbach sammelten traditionelle Rezepte aus Asbach und dem Wester-wald, redigierten sie und bereiteten sie – unterstützt von Helfern aus Reihen der CDU – für den Druck vor. Heraus kam ein aus knapp 60 Seiten bestehendes „Kochbuch“ mit dem Titel „Deheim in Asbich“, das die Autoren am Rande der CDU – Veranstaltung „WIEDer im Tal“ vorstellten.

Die Idee, ein Kochbuch mit heimatlichen Rezepten zu erstellen, stammt von Mitgliedern der Frauenunion der CDU –Freiburg/ Breisgau.

Helmut Küsters, Presseverantwortlicher des Ortsverbandes, erklärte: „Der CDU wird immer wieder unterstellt, sie vertrete einen antiquierten Heimatbegriff. Dabei verbinden wir mit dem Begriff ‚Heimat‘ keineswegs die in den 50er Jahren verkitschte Form des Heimatbegriffes, die in Schlagern in Form von „Heimat, Deine Sterne“ gängig war. Für die CDU ist der Begriff ‚Heimat‘ verbunden mit der Pflege von Tradition, der Erinnerung an die seit Generationen gewachsenen Sitten und Gebräuche in der Heimat und die Bewahrung und Weitergabe traditioneller Werte an die Nachfahren“.

Dirk Kolling:“Bei der Herausgabe des Buches haben wir uns von dem Grundsatz „Liebe geht durch den Magen“ leiten lassen und hoffen, mit den seit alters her gebräuchlichen Rezepten die Menschen zu erreichen, die Asbach verlassen werden, um irgendwo in Deutschland, Europa oder der Welt eine neue Heimat aufzubauen“.

Markus Harf, der Vorsitzende der CDU – Asbach, erklärte: “Ich habe nur kurz überlegt, ob es die Aufgabe einer Partei wie der CDU sein kann, sich in einem Themenbereich wie der Pflege von Traditionen zu engagieren. Es ist klar, dass die CDU mit ihrem deutlichen Engagement für ein „starkes Europa“ auch junge Menschen bestärkt, ihre Ausbildungsplätze im Beruf oder im Studium außerhalb der Heimat, möglicherweise sogar außerhalb von Deutschland in einem europäischen Partnerland zu suchen. Es liegt auf der Hand, dass junge Menschen nach Abschluss ihrer Ausbildung dort einen Arbeitsplatz finden, einen Partner kennenlernen, eine Familie und damit eine „neue Heimat gründen“. Asbach, die ursprüngliche Heimat, bietet nicht die Arbeitsplätze, wie Großstädte sie aufgrund ihrer dort angesiedelten Industrie „en masse“ bereitstellen können. Das führt zwangsläufig zu einer Aufweichung der traditionellen dörflichen Gemeinschaft: die Alten bleiben zurück, die Jungenfinden außerhalb, mitunter sogar weit entfernt von Asbach, ihren neuen Lebensmittelpunkt.

Aber, wo auch immer ein Asbacher sich niederlässt, ein „bisschen Asbich bleibt immer“. Es wäre schön, wenn diese Rezeptsammlung dazu beiträgt, dass dieses „bisschen Asbich“ in der Erinnerung von Asbachern in der „Diaspora“ erhalten bliebe und an Nachfahren weitergegeben wird. Und unsere Neubürger sollen sich ein Bild davon machen können, wie Generationen von Asbachern mit den einheimischen Produkten und Erzeugnissen eine hervorragende, lukullische Küche von hohe, Niveau entwickelt haben“.

Die CDU hofft, dass weitere zahlreiche Rezepte aus Reihen der Leser eingehen, damit eine weitere Auflage des Kochbuches die Sammlung der Rezepte beträchtlich erweitert. Die Leserin, der Leser findet im Buch eine E – Mail - Adresse, die die CDU – Asbach eigens für diese erhofften Rezepte eingerichtet hat. Wer über keine E – Mail – Adresse verfügt, kann sich schriftlich an folgende Adresse wenden: Helmut Küsters, Im Sonnenhang 5 b, 53567 Asbach, oder anrufen unter 9 666 310 und seinen Namen und seine telefonische Erreichbarkeit mitteilen. Wir rufen zurück und vereinbaren einen Weg, auf dem wir gemeinsam dieses Rezept erstellen und für eine Neuauflage des Kochbuches aufbereiten können.