Landtagskandidat Jürgen Schmied
Der Bericht der Rhein-Zeitung vom 08. Januar 2026 zeigt
einmal mehr, was in Rheinland-Pfalz nicht gut läuft. Jeder weiß, wie schwer es
heutzutage ist, ein Schwimmbad zu bauen und dauerhaft zu unterhalten. Gerade
das Wiedtalbad stand nach der Fusion der Verbandsgemeinden Rengsdorf und
Waldbreitbach immer wieder im Fokus. Nachdem man sich endlich auf den Erhalt
und Umbau geeinigt hatte, wäre der Rest eigentlich eine Formalie gewesen. Das
dann auch die Else-Schütz-Stiftung von sich aus zusätzlich rund 2
Millionen-Euro Förderung bereitstellen wollte war ein außergewöhnlicher
Glücksgriff. Da Stiftungen jedoch festen, gesetzlichen Regelungen unterliegen
ist das nun hinfällig. Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht auch noch die
bereits anteilig vorab gezahlten 400.000 Euro zurückgezahlt werden müssen.
Jetzt stellen sich viele Fragen, die das Land umgehend zeitnah zu beantworten
hat.
Wie lange möchten die Verantwortlichen im Land denn noch prüfen? Mindestens 1,6
Millionen Euro „Schaden“ sind ja bereits entstanden. Von seit Jahren
explodierenden Baukosten spricht erst Niemand.
Jürgen Schmied, der das Bad seit Jahren regelmäßig für seine Triathlon Vorbereitung nutzt und im Wahlkreis Rengsdorf-Waldbreitbach für die CDU zur Landtagswahl kandidiert ist sprachlos. „Als ich den Presseartikel gelesen habe, konnte ich es zuerst nicht glauben. Das ist nun nach dem Debakel bei der Planung für die Erneuerung der Kläranlage im Asbacher Land der zweite Schildbürgerstreich, den die Behörden der Landesregierung zu verantworten haben.“ Schmied weiter „Wer trägt hierfür im Ministerium des Inneren und für Sport in Rheinland-Pfalz die Verantwortung? Wer wird den Schaden der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach ausgleichen? Wann dürfen unsere Bürgerinnen und Bürger denn mit dem Baubeginn und vor allem der Fertigstellung rechnen?“
Im Fall der Asbacher Kläranlage waren die Planungen nach
über einem Jahr gestoppt worden, nachdem man bei der SGD feststellte, dass die
Abwasserbeseitigung der Verbandsgemeinde Linz ebenfalls Erweiterungsbedarf hat.
Das pikante an der Situation dort war, dass Linz und Asbach seit vielen Jahren
einen gemeinsamen Zweckverband in der Abwasserbeseitigung unterhalten.
Jan Petry, CDU-Kreisvorsitzender und CDU-Kandidat für den Wahlkreis Neuwied:
„Ich kann den Frust bei Bürgermeister Pierre Fischer und bei Jürgen Schmied
sehr gut nachvollziehen. Es kann nicht sein, dass der Verbandsgemeinde durch
die Schlafmützigkeit der Landesverwaltung eine derart hohe Geldsumme verloren
geht.“
Die Beteiligten vor Ort sind sich einig, dass die Bauvorhaben nun mit Hochdruck umgesetzt werden müssen und keinen Aufschub mehr dulden.