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CDU – Asbach: Veranstaltung mit Staatssekretär Dr. Gebhardt

21. Mai 2019

Foto (v.l.n.r.): vordere Reihe: Markus Harf, Martin Buchholz, Dr. Thomas Gebhardt, Dr. Pöhlau, Michael Christ, Schwester Gabriele, Achim Hallerbach, Werner Libske, Gabi Krautscheid. Hintere Reihe: Frau Slavin, Jürgen Wöstenfeld, Heinz-Josef Klein, Herr Billig, Franz-Peter Dahl

Auf Einladung des CDU – Gemeindeverbandes besuchte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesminister für Gesundheit, Dr. Thomas Gebhardt, am 20.05.2ß019 Asbach, wo er in der Kamillus Klinik vom CDU – Vorsitzenden Markus Harf begrüßt wurde. Dr. Gebhardt wollte sich einen Überblick über das von der Verbandsgemeinde Asbach entwickelte „Asbacher Modell“ verschaffen, das inzwischen von anderen Gemeinden kopiert und bundesweit als Lösungsansatz diskutiert wird, den überall sich abzeichnen den Lücken bei der ärztlichen Versorgung durch Überalterung der niedergelassenen Ärzte vor allem in ländlichen Regionen zu begegnen. Hierzu führte er Gespräche mit dem Verbandsbürgermeister Michael Christ und dem Landrat Achim Hallerbach. Anwesend bei der Veranstaltung waren auch Franz-Peter Dahl sowie mehrere Mitglieder des Ortsgemeinderates von Asbach und Martin Buchholz, Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters in Windhagen, sowie natürlich mit Herrn Dr. Pöhlau (Chefarzt Neurologie), Herrn Billig (Leiter der Verwaltung), Frau Slaving (Leiterin des Pflegedienstes) und Schwester Oberin Gabriele vom Orden der „Schwestern des heiligen Kamillus“ Vertreter der Klinik.

Dr. Gebhardt erläuterte die Planungen des Bundesministers für eine grundlegende Reform des bestehenden Versorgungssystems auf dem Gesundheitssektor, wies auf die geplante Digitalisierung hin, mit der ab Januar 2021 jedem Patienten eine elektronische Patientendatei zur Ver-fügung stehen soll. Durch den vom Patienten zu gewährenden Einblick in diese Datei sollen in der Zukunft zeit- und kostenintensive Überweisungen vom Haus-an den Facharzt eingespart werden, da beide Seiten im Bedarfsfall alle mit der Erkrankung in Zusammenhang stehenden Behandlungsergebnis gegenseitig abrufen können und somit Überweisun-gen von „Pontius nach Pilatus“ nicht mehr nötig sind. .Auch wurde das

Thema MVZ diskutiert. Die anwesenden Vertreter der Klinik waren besonders interessiert an den Plänen des Gesundheitsministers über die ebenfalls geplante Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung von Patienten, weil sie sich dadurch eine Entlastung der Notaufnahme an Wochenenden erhoffen, die Entwicklung der Telemedizin und traten für die Abschaffung bürokratischer Regelungen b ei der Anstellung ausländischer Assistenzärzte ein.

Mit den Herren Hallerbach und Christ sprach Dr. Gebhardt ausführlich über das Asbacher Modell und „füllte Seiten mit Notizen“ über deren Beiträge.

Dr. Gerbhardt, gebürtiger Südpfälzer, erwies sich als überaus fähiger und auf allen Gebieten versierter Gesprächspartner. Die Teilnehmer aus Asbach hatten einstimmig den Eindruck, dass da „einer von uns“ am Tisch sitzt, ein Mann mit einer großen kommunalpolitischen Erfahrung sowie einem fundierten Wissen über die Planungen und Absichten des Bundesministers für Gesundheit und nicht etwa ein im „luftleeren Raum argumentierender, abgehobener Politiker aus Berlin“, der den „Burschen aus der Provinz“ die „große politische Welt erklären wollte. Und bei ihm fielen insbesondere die Erläuterungen über das „Asbacher Modell“ auf fruchtbaren Boden. Insgesamt war es ein für alle Beteiligten nutzbringendes Treffen, das länger als geplant dauerte und bei dem die vorgesehene Zeit „wie im Fluge“ verging.